Eine Zigarre besteht aus zusammengerollten Tabakblättern. Die fermentierten und getrockneten Tabakblätter sind von einem Umblatt umgeben, das man auch Wickel nennt. Je nach Format werden für die Einlage zugeschnittene oder auch ganze Blätter der Tabakpflanze verwendet. Als Deckblatt wird ein Tabakblatt exakt zugeschnitten und um die Einlage gewickelt. Den Teil, der vom Rauch in den Mund genommen wird, nennt man Zigarrenkopf. Das Teil, das später entzündet wird, ist der Zigarrenfuß. Um die fertige Zigarre wird dann eine Banderole gewickelt, auf der die Manufaktur gekennzeichnet ist.
Welche Zigarrensorten gibt es?
Es gibt etliche Sorten von Zigarren. Die Monte Cristo Zigarren zum Beispiel sind nach dem Grafen benannt, der in einem Roman nach Alexandre Dumas père die Hauptrolle spielt. Seit 1935 ist sie schon auf dem Markt und gehört heute zu den teuersten Zigarrenmarken der Welt. Die Marke an sich befindet sich in kubanischem Staatsbesitz.
Die Zigarrenmarke Romeo y Julieta gehören ebenfalls zu einer der ältesten und bekanntesten Zigarrenmarken in Kuba. Bereits 1875 gründete Alvárey y García diese Marke bis 28 Jahre später der ehemaliger Leiter einer Zigarrenfabrik Rodríguez Fernandez die Marke übernahm. Er machte die Zigarre durch verschiedene Marketingstrategien zu dem, was sie heute ist. So schenkte er zum Beispiel berühmten Persönlichkeiten seine Zigarren und ließ sogar extra Bauchbinden mit deren Namen für sie anfertigen. Noch bis heute gibt es deswegen auch das Format, das nach Churchill benannt wurde.
Ebenfalls eine sehr bekannte Zigarrenmarke, ist die nach dem portugiesischen Seefahrer benannte Vasco da Gama. Nur qualitativ hochwertige Tabake werden für diese Zigarre verwendet. Diese stammen aus Brasilien, dem Sumatra und Honduras.

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